Leif Randt: „Allegro Pastell“
„‚Allegro Pastell‘ ist die perfekte Durchdringung der Gegenwart.“ (Ijoma Mangold, DIE ZEIT)
Leif Randt gewann bereits mit früheren Romanen zahlreiche Auszeichnungen: Den 1. Preis des MDR-Kulturpreises, den Nicolas-Born-Debütpreis, den Ingeborg-Bachmann-Preis, den Ernst-Willner-Preis, den Düsseldorfer Literaturpreis; sein Roman „ Planet Magnon“ wurde vom SPIEGEL in die Liste „50 Bücher unserer Zeit“ aufgenommen. Der im Frühjahr erschienene Roman „Allegro Pastell“ hat Leif Randt nun die Nominierung zum Preis der Leipziger Buchmesse 2020 beschert.
In dieser Geschichte aus den späten Zehnerjahren, die man mit Fug und Recht „Germany’s next Lovestory“ nennen kann, erzählt Leif Randt vom Glück, von Tanja und Jerome, von Wirklichkeit und Badminton, von idealen Zuständen und den Hochzeiten der anderen: Die Fernbeziehung zwischen Berlin und Maintal von Autorin Tanja und Webdesigner Jerome wirkt makellos. Sie bleiben über Text und Bild eng miteinander verbunden und besuchen sich für lange Wochenenden in ihren jeweiligen Realitäten. Doch der Wunsch, ihre Zuneigung zu konservieren, ohne dass diese bieder oder schmerzhaft existenziell wird, stellt das Paar vor eine große Herausforderung. „Allegro Pastell“ ist die Geschichte einer fast normalen Liebe und ihrer Transformationen.
Foto L.R. © Zuzanna Kałużna