# KIDSØ – Live in Hamburg
Ein Beat wie ein Pulsschlag. Ein Glockenspiel. Synthesizer-Sounds, die harmonisch, fast tastend beginnen, langsam dunkler werden, leise dröhnen, den Puls behutsam hochtreiben, während immer wieder wunderschöne Stimmen durch den Track wehen. „Fir“, das Titelstück des Debütalbums von KIDSØ, zieht einen auf fast magische Weise in einen Sound, den man zugleich hören und fühlen will. Er ist das, was man vielleicht am besten als tanzbare Melancholie bezeichnen könnte. Oder, wie Moritz Graßinger (Analog-Synths, Piano, Percussions) und Martin Schneider (Schlagzeug, e-Percussions, Videoinstallation), manchmal lächelnd sagen: „elektronische Musik für Menschen, die sonst nicht so oft elektronische Musik hören“.