JOHAN HALVORSEN
Passacaglia (frei nach Händel) für Violine und Violoncello
ANTONÍN DVOŘÁK
Klavierquintett A-Dur op. 81
Daniel Müller-Schott, Violoncello
Roland Greutter, Violine
Rodrigo Reichel, Violine
Ho-Hsuan Feng, Violine
Jan Larsen, Viola
Paul Rivinius, Klavier
Dieses Mal ist Starcellist Daniel Müller-Schott mit von der Partie. Kurz bevor er Édouard Lalos wunderbares Cellokonzert mit dem NDR Elbphilharmonie Orchester im Großen Saal der Elbphilharmonie interpretiert, widmet er sich gemeinsam mit einzelnen Musiker*innen des Orchesters in entspannter Clubatmosphäre kleiner besetzten, dabei nicht minder aufregenden Rennern des klassischen Repertoires.
Was etwa der Norweger Johan Halvorsen aus dem Finale einer Cembalosuite seines großen Vorgängers Georg Friedrich Händel machte, lässt niemanden kalt: In atemberaubenden Variationen verwandeln eine Geige und ein Cello – zum Teil sogar vierstimmig spielend – die barocke Vorlage zu einem wahren instrumentalen Feuerwerk. Ebenso üppig und klangvoll geht es dann weiter mit dem genialen Klavierquintett des Tschechen Antonín Dvořák: Nachdem das Cello dieses Werk mit einer einnehmenden, unvergesslich schönen Melodie eröffnet hat, folgen geradezu sinfonische Tutti-Einsätze, unzählige weitere Ohrwurm-Melodien, zwei typisch slawische Volkstänze in der Mitte und ein rasanter „Rausschmeißer“ zum Schluss.